Radiosendungen-Tipps

 

ADS - ADHS

 

Eine Radiosendung zum Thema ADS, ADHS bei Erwachsenen

 

Früher nannte man Kinder

mit ADS, ADHS "Zappelphilipp". Sie vielen auf und sehr oft auch in der Gesellschaft durch. Sie waren stets unruhig, konnten sich fast nicht konzentrieren und wollten zwei Sachen sehr ausgeprägt: Aufmerksamkeit und Liebe. Familien mit ADS-Kindern sind oft gefordert. In der Erziehung wie auch in Paarbeziehungen sind neue Denkweisen, Geduld und Flexibilität gefragt. ADHS Menschen fordern ihr soziales Umfeld, aber nicht nur das. Im gewissen Sinne fördern sie es auch.

 

ADHS, ADS Symtome:

 

Tipp Radio Sendung:

Arno Backhaus – Ein genialer Chaot mit ADHS

Arno Backhaus fliegt mehrmals von der Schule, klaut und versucht mit den geklauten Sachen Freunde zu kaufen. Es funktioniert nicht, die Mutter ist überfordert und fesselt den kleinen Arno sogar an die Heizung, um ihn ruhig zu stellen. Viele Jahre später – Arno ist inzwischen Vater – wird bei seinem Sohn ADHS diagnostiziert.

Und erst nach vielen Jahren, fast durch Zufall, macht es bei Arno Klick: Er merkt, dass er selber auch ADHS hat und diese Krankheit einiges von seinem Verhalten erklärt. Weiter zur ADS, ADHS Sendung.

 

Hinweis: Diese Sendung wurde bereits ausgestrahlt, steht aber als Download bereit.

 

ADS - ADS

 

ADHS ist die Abkürzung für eine psychiatrische Diagnose, welche

 

  • durch seit der Kindheit bestehende erhebliche Störungen der Konzentration und Daueraufmerksamkeit, durch
  • erhebliche Störungen der Impulskontrolle und der emotionalen Regulation sowie fakultativ durch
  • motorische Hyperaktivität bzw. Unruhe

 

gekennzeichnet ist.

 

Diese Störungen müssen seit dem Grundschulalter zu massgeblichen Problemen bei der Entwicklung der sozialen, schulischen und beruflichen Anpassung führen und mit einem persönlichen Leidensdruck einhergehen.

 

Vor allem eine unbehandelte ADHS führt zu Problemverhalten in Schule, Familie und Freizeit. Sie kann zu Lernstörungen führen, in einigen Fällen auch zu delinquentem Verhalten und später auch Suchterkrankungen, Depressionen, Angststörungen und andere psychische Symptome oder Beziehungs- und Verhaltensstörungen hervorrufen.

 

ADHS (in der Schweiz teilweise noch unter dem Begriff „POS“ bekannt), eine zwingend im Kindesalter beginnende Verhaltensstörung, wurde bereits im letzten Jahrhundert vom Frankfurter Psychiater Dr. H. Hoffmann im berühmten "Struwwelpeter” dargestellt. Der englische Kinderarzt Still hat zu Beginn des letzten Jahrhunderts dieses Störungsbild erstmals wissenschaftlich beschrieben: Nicht eine schlechte Erziehung oder ungünstige Umweltbedingungen sind für diese Störung verantwortlich, sondern eine angeborene Konstitution. Heute gilt ADHS und ihre Behandlung als sehr gut erforscht.

 

(Quelle: ADHS.ch)


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